Erdefunkstelle Raisting

Das Radom

Ein einzigartiges Industriedenkmal, das uns die Zukunft geebnet hat. Ohne diese Erdefunkstelle wären wir vielleicht im Mobilfunkbereich nie so weit gekommen.

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Am 26.03.1963 wurde die Baugenehmigung für die Erdefunkstelle der Bundespost in Raisting erteilt. Im Dezember 1964 waren die Bau- und Montagearbeiten weitgehend beendet und erste Versuchsübertragungen wurden gestartet.

Im April 1965 hat die Erdefunkstelle Raisting mit der Antenne I, unter dem Radom, den regulären Betrieb aufgenommen. In den Jahren 1969 bis 1981 sind noch vier weitere Großantenne und eine Vielzahl „kleinerer“ Antennen hinzugekommen.

Die Antenne I im Radom Raisting, wurde 1985 aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen technischen Fortentwicklungen und nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Gründen außer Betrieb genommen. 

Von der Deutschen Bundespost und anschließend der Telekom, wurden verschiedene Szenarien bezüglich des Radom Raisting untersucht. Diese erstreckten sich vom Abriss bis hin zu einem Ausbau der Anlage zu einem „Informationszentrum oder Kommunikationsmuseum“. Aus unterschiedlichen Gründen wurde nichts davon umgesetzt. Der zwischenzeitlich festgestellte Denkmalstatus und bürgerliches Engagement verhinderten schlimmeres.

Letztendlich hat im Jahr 2007, die Übernahme des Industriedenkmals Radom Raisting durch die Radom Raisting GmbH, die Anlage vor dem drohenden Abriss gerettet. In Kenntnis des dringend erforderlichen Sanierungsbedarfs, hat der Landkreis Weilheim-Schongau, mit der Radom Raisting GmbH, die Verantwortung für den Erhalt und Betrieb des Radom Raisting übernommen.

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Radom Raisting

Starten Sie mit uns Ihre Reise in unserer Vergangenheit

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Alles zum Sehen und auch anfassen, Sie erleben die Geschichte über das Radom, die Erdefunkstelle, mit allen Sinnen.

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Durch unsere Spezialausstellungen haben Sie bei jedem Besuch ein neues Erlebnis.

Besichtigungen und Führungen

Unsere Vermittlerinnen und Vermittler durch das Radom ermöglicht Ihnen alle spannenden Fakten zu erfahren. Die Komplexität als auch die Einzigartigkeit sucht seinesgleichen.

10.2021

Einhub der dritten Radom-Hülle über die Antenne 1.Vorher/Nachher Bild

11.2020

Aufbau eines Wetterschutzdachs an der Antenne 1 (das heutige Radom).

02.2020

Sturmtief "Bianca" zerfetzt das Radom.

09.2010

Demontage des alten Radoms und Montage eines neuen Radoms.

2010 - 2012

Generalsanierung des Radoms und des Gebäudes

01.2008

Übergabe des Radoms an den Landkreis Weilheim-Schongau (Radom Raisting GmbH)

08.1985

Außerbetriebname der Antenne 1, dass heutige Radom.

06.1981

Inbetriebnahme der Antenne 4 und der Antenne 5.

08.1972

Einweihung der Antenne 2

10.1969

Inbetriebnahme Antenne 2

07.1969

Live-Übertragung der ersten Mondlandung (Apollo 11)

Mondlandung

04.1965

Umrüstung der Antenne 1 auf den geostationären Satelliten Intelsat 1 und Aufnahme des kommerziellen Telefonverkehrs über die Antenne 1.

10.1964

Offizielle Inbetriebnahme der Antenne 1.

10.1963

Aufblasen des (ersten) Radoms am zukünftigen Standort der Antenne 1.

08.1963

Ankunft der mobilen Versuchsantenne für das "Feld 4" aus den USA.

05.1963

Aufbau der ersten Großantenne Deutschlands, der Antenne 1

26.03.1963

Vorlage der unterzeichneten Baugenehmigung für die Erdfunkstelle Raisting

Herbst 1962

Beginn der Planungen für die Erdefunkstelle Grundstückskauf der Deutschen Bundespost für die Erdfunkstelle Raisting

06.1961

Beginn der Planungen für die Erdefunkstelle Raisting

10.2021

Einhub der dritten Radom-Hülle über die Antenne 1.Vorher/Nachher Bild

11.2020

Aufbau eines Wetterschutzdachs an der Antenne 1 (das heutige Radom).

02.2020

Sturmtief "Bianca" zerfetzt das Radom.

09.2010

Demontage des alten Radoms und Montage eines neuen Radoms.

2010 - 2012

Generalsanierung des Radoms und des Gebäudes

01.2008

Übergabe des Radoms an den Landkreis Weilheim-Schongau (Radom Raisting GmbH)

08.1985

Außerbetriebname der Antenne 1, dass heutige Radom.

06.1981

Inbetriebnahme der Antenne 4 und der Antenne 5.

08.1972

Einweihung der Antenne 2

10.1969

Inbetriebnahme Antenne 2

07.1969

Live-Übertragung der ersten Mondladung (Apollo 11)Mondlandung

04.1965

Umrüstung der Antenne 1 auf den geostationären Satelliten Intelsat 1 und Aufnahme des kommerziellen Telefonverkehrs über die Antenne 1.

10.1964

Offizielle Inbetriebnahme der Antenne 1.

10.1963

Aufblasen des (ersten) Radoms am zukünftigen Standort der Antenne 1.

08.1963

Ankunft der mobilen Versuchsantenne für das "Feld 4" aus den USA.

05.1963

Aufbau der ersten Großantenne Deutschlands, der Antenne 1

26.03.1963

Vorlage der unterzeichneten Baugenehmigung für die Erdfunkstelle Raisting

Herbst 1962

Beginn der Planungen für die Erdefunkstelle Grundstückskauf der Deutschen Bundespost für die Erdfunkstelle Raisting

06.1961

Beginn der Planungen für die Erdefunkstelle Raisting

Viel zu Entdecken

Hier wird die Zukunft mit der Vergangenheit verknüpft!

Das neue Radom 2021

Nach über einem Jahr nach dem Sturmtief „Bianca“ erhält die Antenne 1 eine neue Schutzhülle. 

Viel zu entdecken

Bereit für dein nächstes Abenteuer im Radom?

Heute besitzen Sie die Möglichkeit, die Wunder dieses Denkmals selbst zu erkunden und nicht nur die absolut atemberaubende sowie malerische Natur um die Anlage zu erleben. Sie können auch eigenständig dieses Wunder erkunden und bekommen einen tiefen Einblick in diesen Giganten. Machen Sie sich bereit für Ihr nächstes Abenteuer und buchen Sie noch heute Ihre Führung!

Gebäude

Das Radom Raisting und die Antenne I der Erdefunkstelle Raisting
Erbaut: 1963 – 1964 durch die Deutsche Bundespost
Architekt: Hans Maurer
Betrieb: 1965 – 1985; Übertragung von Telefon- und Fernsehsignalen

Betriebstechnik

Stützluftgebläse: Normaldruck 400 Pascal 
ab 90 Km/h Wind: 1.200 Pascal 
Sonstiges: Heizung, Klima und Elektro,

Traglufthalle

Höhe: 39,5 m
Durchmesser am Boden: 43 m Äquator: 48,5 m
Fläche: ca. 1.500 m²
Volumen: 56.000 m³

Schleusentechnik

Da im Radom ein relativer Überdruck von 400 Pascal besteht, kann das Radom nur durch die Druckschleusen betreten werden. Auch die Antenne I wurde in Einzelteilen durch die LKW-Schleuse in das Radom gebracht und dort von unten nach oben aufgebaut.

Parabol-Antenne

Höhe: 32 m
Durchmesser: Parabol: 25 m Gewicht: ca. 280 Tonnen
Bestandteile: Stahl, Aluminium, elektrische und elektromechanische Komponenten

Antennen-Technik

Senden und Empfangen von Telefon- und TV Signalen zu Satelliten in ca. 40.000 km Entfernung
Frequenzen: 4170 / 6390 MHz

Radom-Hülle

Gewicht: 10.5 Tonnen
Material: Sattler 780 Atlas Architecture Type V TFX opaque

Das Radom Erdefunkstelle

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