Gegründet wurde die Anlage, als eine der ersten Erdefunkstellen der Welt, bereits 1963 durch die Deutsche Bundespost. Raisting ist damit eine der größten Erdfunkstellen der Welt und einzigartig.

Geschichte und Technik

Die einzigartige Anlage mit der riesigen Antenne unter dem Radom erkunden

Ausstellung Erkunden

Das Radom Raisting ist weltweit die letzte ihrer Art. Lassen Sie sich von der Größe und der Technik vor Ort begeistern und erleben Sie eine einzigartige Zeit vor Ort.

Besichtigungen und Führungen

Erkunden Sie auf eigene Faust die Ausstellungen und erleben Sie den imposanten Raumeindruck, unsere Vermittler: innen begleiten Sie und erläutern gut verständlich Technikgeschichte und Geschichtchen.

Industriedenkmal

Das Radom der Erdefunkstelle Raisting. Was ist das? Wozu nutzt das? Warum hier? Und?! Neugierig geworden?

Raistinger Wanne

Die Raistinger Wanne ist ein weites flaches Tal das durch Hügelketten im Osten und Westen gegrenzt und im Norden durch den Ammersee abgeschlossen wird. Die „Ränder“ der Wanne sollten die Antennen der Erdefunkstelle von störenden terrestrischen Funksignalen abschirmen.

Erreichbarkeit

Parkplätze direkt vor Ort. Der Bahnhof Raisting ist nur 15 Gehminuten entfernt. Die Ausstellung ist größtenteils ebenerdig erreichbar.

Radom Raisting

Vor Ort Veranstaltungen

Erdefunkstelle

RAISTING

Es war technisch nahezu unmöglich, Live-Fernsehbilder zwischen den Kontinenten zu übertragen, bis das weltweite Netzwerk der Erdefunkstellen und die zugehörigen Intelsat-Satelliten in Betrieb gegangen sind. Um ein wichtiges Ereignis anderswo sehen zu können, mussten die damals verwendeten 2-Zoll-Magnetbänder per Flugzeug von Kontinent zu Kontinent geflogen werden.

Ab 1965 war es dank der Satellitenkommunikation möglich, eine bis dahin ungekannte Vielzahl an Telefon- oder Fernsehkanälen zu betreiben.

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Die Zukunft mit der Vergangenheit verbinden, heute.

Was hatten das Radom Raisting und die Erdefunkstelle mit der Mondlandung 1969 und den Olympischen Spielen 1972 zu tun?
Welche Auswirkung hatte die Technik der Satelliten-Kommunikation für die Bürger in Europa und weltweit?

Viel zu entdecken

Bereit für Ihr nächstes Abenteuer im Radom?

Heute besitzen Sie die Möglichkeit, die Wunder dieses Denkmals selbst zu erkunden und nicht nur die absolut atemberaubende sowie malerische Region um die Anlage zu erleben. Sie können auch eigenständig dieses Wunderwerk erkunden und bekommen einen Einblick in diesen Giganten. Machen Sie sich bereit für Ihr nächstes Abenteuer und planen Sie einen Besuch im Radom Raisting.

Gebäude

Das Radom Raisting und die Antenne I der Erdefunkstelle Raisting
Erbaut: 1963 – 1964 durch die Deutsche Bundespost
Architekt: Hans Maurer
Betrieb: 1965 – 1985; Übertragung von Telefon- und Fernsehsignalen

Betriebstechnik

Stützluftgebläse: Normaldruck 400 Pascal 
ab 90 Km/h Wind: 1.200 Pascal 
Sonstiges: Heizung, Klima und Elektro,

Traglufthalle

Höhe: 39,5 m
Durchmesser am Boden: 43 m Äquator: 48,5 m
Fläche: ca. 1.500 m²
Volumen: 56.000 m³

Schleusentechnik

Da im Radom ein relativer Überdruck von 400 Pascal besteht, kann das Radom nur durch die Druckschleusen betreten werden. Auch die Antenne I wurde in Einzelteilen durch die LKW-Schleuse in das Radom gebracht und dort von unten nach oben aufgebaut.

Parabol-Antenne

Höhe: 32 m
Durchmesser: Parabol: 25 m Gewicht: ca. 280 Tonnen
Bestandteile: Stahl, Aluminium, elektrische und elektromechanische Komponenten

Antennen-Technik

Senden und Empfangen von Telefon- und TV Signalen zu Satelliten in ca. 40.000 km Entfernung
Frequenzen: 4170 / 6390 MHz

Radom-Hülle

Gewicht: 10.5 Tonnen
Material: Sattler 780 Atlas Architecture Type V TFX opaque

0
Inbetriebnahme
0 km
Bis zur nächsten Anlage
0 x
Weltweit
0 +
Gruppenf. jährlich

EINTRITTSKARTE

Aktion für 2022
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  • Kostenfreie Besichtigungen für Einzel und Familien
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Umso mehr wir sind, umso mehr Spaß macht eine Besichtigung. Spezialwünsche sind natürlich auch möglich.

Führungen und Gruppenführungen (kostenpflichtig) nach Reservierung Sondertarife für Schulklassen

Bereit für das Radom Raisting

Atemberaubend zu jeder Jahreszeit!

Radom Raisting ist Deutschlands erste kommerziell betriebene Satelliten-Bodenstation. Das Gebäude wurde 1963/64 im Auftrag der Deutschen Bundespost errichtet. Im Inneren beherbergt die säulenlose Traglufthalle eine Parabolantenne mit einem Durchmesser von 25 Metern, die bis 1985 für den interkontinentalen Funkverkehr (Telefon und Fernsehen) über Nachrichtensatelliten genutzt wurde. Heute wird das Radom von der gemeinnützigen Radom Raisting GmbH betrieben und erhalten.

Das Radom wurde im Jahre 1999 in die Denkmalliste aufgenommen und erhielt das Prädikat „Industriedenkmal von herausragender nationaler Bedeutung“.

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Testimonials

Das sagen unsere Besucher

5/5

"Mega beeindruckend. Sollte man gesehen haben. Kostenlose Parkplätze gibt es direkt vor Ort, man kann dort bis zur Kirche schön Spazieren gehen." 

Pe HeTra
Google Maps
5/5

"Schon echt ne tolle Gegend mit schönem Alpenpanorama dazu. Die Sendeanlage macht einen krassen Gegenpol zur Natur hier. Sowas findet man nicht oft. Ist einen Besuch wert."

5/5

"Mitten zwischen Garnix und nirgends denkt man auf einmal ma ist in einem der Star Wars Teile. Ich glaub des war doch der Eisplanet Hoth ⛰⛰⛰⛰⛰⛰😂😂😂

Alex Schätz
Google Maps

Das Radom Raisting ist, mit der unter der Tragluftkuppel verborgenen Antenne I, die erste in Deutschland errichtete kommerzielle Großantenne für die zivile Satelliten-Kommunikation. Und ist zwischenzeitlich die letzten im nahezu originalen Zustand erhaltenen Anlage auf der Welt.

Die Deutsche Bundespost und Ihre internationalen Partner haben die Planungen 1961 begonnen. Im Frühjahr 1963 begannen der Bauarbeiten zur Errichtung der Erdefunkstelle Raisting. Im Oktober 1963 wurde das Radom aufgeblasen und anschließend die Antenne I unter der schützenden Hülle aufgebaut. Im April 1965 ist die Anlage offiziell in Betrieb gegangen.



Über die Erdekunkstelle Raisting liefen hauptsächlich Telefon- und Fernsehübertragungen über Satellit. Zusätzlich wurden Technologien für Schiffsfunk und direkte Satelliten-Telefonie erprobt und etabliert.
Neugierig? Kommen Sie doch mal vorbei

Tragluftkuppel: 

Durchmesser: 48,80 Meter

Höhe: 39,50 Meter

Materialdicke: 1,2 Millimeter

Gewicht / Fläche: 10,5 Tonnen / ca. 5.300 m2 

Antenne I: 

Durchmesser: 25,00 Meter

Höhe: 32,00 Meter

Material: Stahl / Edelstahl / Aliminium

Gewicht / Fläche: ca. 280 Tonnen / ca. 500 m2

Bewegung: Drehen: 380 °, Schwenken: -1° – + 125° 

2009 wurde festgestellt, dass jederzeit mit dem Einsturz der Tragluftkuppe zu rechnen ist. Darüber hinaus wies auch das Gebäude massive Schäden an Decken und Wänden auf. In den Jahren zwischen 2010 und 2012 wurde die festgestellten Schäden durch die Radom Raisting GmbH, mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Firmen und finanzieller Unterstützung u.a. mit Mitteln des Denkmalschutzes vom Bund, dem Freistaat Bayern und des Landkreises Weilheim-Schongau, saniert.

Im Winter 2020 wurde die Traglufthülle durch das Extremsturmereignis „Bianca“ zerstört und im Oktober 2021 durch eine neue Traglufthülle ersetzt.

Das bekommen sie sonst eigentlich nirgendwo anders zu sehen. Also kommen sie doch einmal bei uns vorbei.

Die jährlichen Betriebskosten betragen rund 150.000 €.
Davon wird jeweils rund ein Drittel für Energie und Instandhaltung aufgewendet. Die Wiederherstellung nach dem Sturmereignis wird ca. 2,3 Mio. € kosten.

Das Industriedenkmal Radom Raisting ist ein Denkmal von herausragender nationaler Bedeutung.
Eigentümerin und Betreiberin ist die gemeinnützige Radom Raisting GmbH.
Die ist eine 100%ige Tochter des Landkreises Weilheim-Schongau.

 
Wir helfen gern

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Öffnungszeiten ab dem 02.07.2022

Besichtigungen:

Di, Do          14:00 – 17:00 Uhr

Sa, So          14:00 – 17:00 Uhr

Telefon: +49 881 / 681-1172

E-Mail: kontakt@radomraisting.de

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Ihr Radom Raisting Team